Über IKEA Life at Home

Das Leben zu Hause ist enorm wichtig

Wir glauben, dass das Zuhause der wichtigste Ort auf der Welt ist. Deshalb haben wir uns das Leben dort sieben Jahre lang näher angeschaut und mit Menschen auf der ganzen Welt gesprochen, um es besser zu verstehen – und um mehr Menschen dabei zu helfen, dass es ihnen zu Hause gut geht.

Über IKEA Life at Home
Das Leben zu Hause verstehen

Eine Forschungsreise zum wichtigsten Ort der Welt

Unsere Welt verändert sich weiter und stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Deshalb war es nie wichtiger, einen Ort zu haben, an dem wir uns zu Hause fühlen.

Um zu verstehen, was ein gutes Zuhause ausmacht, reichen Daten und Fakten allein nicht aus. Auch Empathie und Verständnis spielen hier eine wichtige Rolle. Was wir herausfinden, hilft uns dabei, Entscheidungen zu treffen, die nicht nur für das heutige Leben zu Hause sinnvoll sind, sondern uns auch herausfordern, allen Menschen in Zukunft zu einem besseren Leben zu verhelfen.  

Jeder Mensch wünscht sich – und verdient es –, dass es ihm mit seinem Leben zu Hause gut geht. Doch wissen wir auch, dass dies zu vielen Menschen schwerfällt, weil ihr Zuhause ihre Bedürfnisse nicht voll und ganz erfüllt. Mit unserer Arbeit im Bereich „Life at Home“ möchten wir dazu beitragen, dies zu verändern.

Unsere Methoden

Dank einer Kombination aus qualitativen und quantitativen Methoden, die wir gemeinsam mit unseren Forschungspartnern und Menschen auf der ganzen Welt einsetzen, ist der „Life at Home“-Report eines der umfassendsten Forschungsprojekte, das sich dem Leben zu Hause in der heutigen Welt widmet.

Nicht immer fällt es Menschen leicht, offen über ihre Bedürfnisse und Träume zu sprechen. Deshalb ist es uns wichtig, sowohl online als auch offline sichere Räume zu schaffen und verschiedenste Hilfsmittel und Aktivitäten einzusetzen, um offene Gespräche und Reflexionen anzuregen.  

Im Jahr 2020 haben wir über einen Zeitraum von drei Monaten Woche für Woche mit 20 Familien auf der ganzen Welt gesprochen und eine Befragung von 38.210 Menschen in 37 Ländern durchgeführt. Außerdem haben wir uns umfassend mit Fachliteratur auseinandergesetzt und uns virtuell mit Spezialistinnen und Spezialisten über das Zuhause und seine zukünftige Rolle ausgetauscht.  

Weitere Informationen über die Forschungsmethoden, die jeweils angewendet wurden, findest du in unseren Berichten.

 

Was ein Zuhause ausmacht

Das Zuhause hat vier Dimensionen

Wo wir leben, können wir alle nach bestimmten Kriterien beschreiben, beispielsweise wie viel Platz wir zur Verfügung haben, wo sich unser Zuhause befindet, was uns gehört und mit wem wir zusammenleben. Das haben wir 2016 herausgefunden. Mithilfe dieser vier Dimensionen können wir die funktionalen Aspekte unseres Zuhauses erklären.

Was Menschen hinsichtlich dieser vier Dimensionen empfinden, hilft uns außerdem dabei zu verstehen, welche Aspekte zu Hause am wichtigsten sind. Wir wissen, dass für fast die Hälfte aller Menschen zu Hause ihre wichtigsten Beziehungen stattfinden, und 38 % betrachten die Nachbarschaft, in der sie leben, als Teil ihres Zuhauses. Vielleicht gehörst du ja zu den 40 % der Menschen, die sagen, dass ihr Zuhause einen ganz bestimmten Geruch hat?

Weitere interessante Fakten dazu, was ein Zuhause ausmacht, findest du in unserem „Life at Home“-Report 2016.

 

Ein Zuhause muss fünf spezifische Bedürfnisse erfüllen

Ein Zuhause ist mehr als ein Ort – es ist ein Gefühl. Um unser Ziel zu erreichen und Menschen dabei zu helfen, dass es ihnen mit ihrem Leben zu Hause gut geht, haben wir 2018 fünf wesentliche emotionale Bedürfnisse ermittelt, die für ein Gefühl von „zu Hause sein“ sorgen: Geborgenheit, Sicherheit, Zugehörigkeit, Eigentum und Privatsphäre. 

Das meinen die Menschen, wenn sie über das Gefühl von „zu Hause sein“ sprechen. Auch heute noch beeinflussen diese Bedürfnisse die Art, wie wir über das Leben zu Hause denken. Mit jedem Bericht arbeiten wir daran, ein Bewusstsein für diese emotionalen Bedürfnisse zu schaffen und sie zu verstehen, und wir wollen praktische Möglichkeiten finden und vermitteln, die jeder Mensch nutzen kann, um ein besseres Leben zu Hause zu schaffen.  

Weitere interessante Fakten dazu, was ein Zuhause ausmacht, findest du in unserem „Life at Home“-Report 2018.

 

Die fünf emotionalen Bedürfnisse zu Hause

Privatsphäre

Hier geht es darum, abschalten, nachdenken und entscheiden zu können, wie wir mit anderen zu Hause interagieren. Ein wenig Zeit für sich zu haben, mit einem Buch oder für etwas Sport, macht viel aus.

Geborgenheit

Dabei geht es nicht in erster Linie darum, ein bequemes Bett oder einen kuscheligen Überwurf zu haben, sondern darum, dass wir uns in unserer Umgebung zufrieden und entspannt fühlen. Zu wissen, dass wir da, wo wir leben, wirklich entspannen und wir selbst sein können, bedeutet viel.

Eigentum

Es ist wichtig für uns, ein Gefühl der Kontrolle über den Raum und Ort zu haben, an dem wir leben. Wenn wir eine Wand streichen oder unsere Möbel aussuchen können, beginnt sich ein Wohnraum wie ein Zuhause anzufühlen.

Zugehörigkeit

Das bedeutet, dass wir uns als Teil einer Gruppe fühlen, die uns annimmt, an einem Ort, der widerspiegelt, wer wir sind. Das können wir von unserer Familie, unseren Mitbewohnern und Mitbewohnerinnen oder auch von Freunden und Freundinnen in unserer Gemeinschaft erfahren.

Sicherheit

„Hier geht es nicht in erster Linie um körperliche oder finanzielle Sicherheit, sondern vielmehr um das Gefühl, dass wir uns sicher und geerdet fühlen, wenn wir zu Hause sind. Wenn sich unsere vier Wände wie ein Ort anfühlen, an dem wir uns von der Unsicherheit der Außenwelt zurückziehen können, kann es uns dort wirklich gut gehen.