ÜBER LIFE AT HOME

Unsere Forschungen

Wir glauben, dass das Zuhause der wichtigste Ort der Welt ist. Deshalb treffen wir Menschen dort, wo sie leben, um zu erfahren, was sie benötigen und wovon sie träumen, wenn es um das Leben zu Hause geht.

Unsere Forschungen
ÜBER LIFE AT HOME
Je mehr wir über die Art und Weise erfahren, wie wir heute leben, desto besser können wir den Menschen dabei helfen, ihr Leben zu Hause ein kleines bisschen besser zu machen, ganz egal wo oder wie sie leben.

Jedes Jahr veröffentlichen wir einen neuen Life at Home Report, einen Bericht über das Leben zu Hause, um einige der interessanten Ergebnisse weiterzugeben, die sich aus unseren globalen Forschungen ergeben. So erhalten wir zudem die Möglichkeit, tiefer in stattfindende globale Veränderungen einzutauchen, angefangen vom Klimawandel bis hin zur zunehmenden Urbanisierung. Es zeigt, wie sich diese Veränderungen in verschiedenen Teilen der Welt auf das Leben zu Hause auswirken.

Im Laufe der Jahre haben wir einige große Fragen aufgeworfen. Hier findest du unsere bisherigen Erkenntnisse und deren Auswirkungen auf die Art und Weise, wie wir über das heutige Leben zu Hause denken.

VIER DIMENSIONEN

Was macht ein Zuhause aus?

Wohnstätten auf der ganzen Welt haben viel gemeinsam, auch wenn sie ganz unterschiedlich aussehen.

Wo wir leben, können wir alle nach bestimmten Kriterien beschreiben, beispielsweise wie viel Platz wir zur Verfügung haben, wo sich unser Zuhause befindet, was uns gehört und mit wem wir zusammenleben. Mithilfe dieser vier Dimensionen können wir die funktionalen Aspekte unseres Zuhauses erklären.

Was Menschen hinsichtlich dieser vier Dimensionen empfinden, hilft uns zu verstehen, welche Aspekte zu Hause am wichtigsten sind. Wir wissen, dass für fast die Hälfte aller Menschen zu Hause ihre wichtigsten Beziehungen stattfinden, und 38 % betrachten die Nachbarschaft, in der sie leben, als Teil ihres Zuhauses. Was wir besitzen, drückt häufig aus, wer wir sind, und unsere Sinne helfen uns dabei, ein sensorisches Erlebnis von Zuhause zu schaffen, das sich besonders anfühlt. Vielleicht gehörst du ja zu den 40 % der Menschen, die sagen, dass ihr Zuhause einen ganz bestimmten Geruch hat.

Heutzutage verlaufen die Grenzen zu Hause meist fließender als früher. Unser Zuhause muss im Tagesverlauf Raum für verschiedenste Aktivitäten und Bedürfnisse bieten. Darum ist es interessant zu erfahren, dass jeder Vierte angibt, eine gute WLAN-Verbindung zu Hause sei wichtiger als soziale Räume zu haben, um Beziehung zu pflegen.

Weitere interessante Fakten dazu, was ein Zuhause ausmacht, findest du in unserem Life at Home Report 2016.

27 % der Befragten sagen, die Gesellschaft würde Druck auf sie ausüben, minimalistischer zu leben

FRUSTRATIONEN

Was frustriert uns zu Hause?

Das Leben zu Hause ist nicht immer einfach. Manches kann uns gelegentlich frustrieren: die Menschen, mit denen wir zusammenleben, die Dinge, die uns gehören, die Menge an Platz, die wir haben, oder unsere.

Ganz egal, wo oder wie wir leben, verspüren wir häufig den gleichen Druck, entrümpeln zu müssen. Tatsächlich gibt die Hälfte aller Menschen an, der Hauptgrund für ihre Auseinandersetzungen im Haushalt sei auf ein unterschiedliches Empfinden in Bezug auf Unordnung zurückzuführen. Viele von uns leben mit anderen Menschen zusammen. Trotzdem geben 42 % der Befragten an, es falle ihnen schwer, ihren eigenen Bereich einzufordern, was auch erklärt, warum weitere 17 % unserer Auseinandersetzungen damit beginnen, dass wir in den Bereich anderer Menschen eindringen.

Oft sind wir zu Hause physisch anwesend, aber jeder Vierte meint, Schwierigkeiten damit zu haben, dort auch mental präsent zu sein. Dieses Gefühl kann durch Technologien sowohl unterstützt als auch behindert werden. So hat mehr als ein Drittel der Befragten das Gefühl, die Technologie würde das Zusammenleben von Menschen unterstützen, während ein weiteres Drittel angibt, Schwierigkeiten damit zu haben, das richtige Gleichgewicht zu finden.

Klar ist aber, dass sich das Zuhause in einer ständigen Weiterentwicklung befindet. Je besser wir uns darauf einlassen können, Teil der Veränderung zu werden, desto angenehmer – und weniger frustrierend – kann das Leben zu Hause sein.

Weitere interessante Fakten über Herausforderungen und Konflikte im eigenen Zuhause findest du in unserem Life at Home Report 2017.

EMOTIONEN

Wie fühlt sich „zu Hause sein“ an?

Zu Hause ist mehr als ein Ort; es ist ein Gefühl. Wir haben fünf emotionale Bedürfnisse ermittelt, die mit dem Zuhause in Verbindung stehen: Privatsphäre, Sicherheit, Geborgenheit, Eigentum und Zugehörigkeit. Das meinen die Menschen, wenn sie über das Gefühl von „zu Hause sein“ sprechen.

Diese Bedürfnisse sind universell, spielen aber in verschiedenen Phasen unseres Lebens unterschiedliche Rollen, je nachdem wie alt wir sind, mit wem wir zusammenleben und wo auf der Welt wir uns befinden. Die meisten von uns glauben, dass unser Zuhause diese Bedürfnisse erfüllen muss, doch für viele Menschen klaffen Erwartung und Realität auseinander, das heißt, sie fühlen sich zu Hause nicht immer zu Hause.

Das sehen wir bei einem Drittel der Befragten, die nicht das Gefühl haben, ihr Zuhause würde ihnen Sicherheit vermitteln, und einem Viertel der Befragten, die mit Fremden zusammenleben und nicht das Gefühl haben, dass ihnen der Ort, wo sie leben, auch selbst gehört. Folglich gibt es immer mehr Menschen – inzwischen ein Drittel –, die berichten, dass es Orte gibt, wo sie sich mehr zu Hause fühlen als dort, wo sie leben.

Mehr über das Zuhause-Gefühl findest du in unserem Life at Home Report 2018.

 

Wir sind der Ansicht, dass jeder Mensch das Recht darauf hat, sich zu Hause zu fühlen. Deshalb haben wir ein einfaches Tool entworfen, um Menschen bei der aktiven Verbesserung ihres Lebens zu Hause zu unterstützen. Unser Quiz über das Zuhause-Gefühl findest du hier.

„Zu Hause bedeutet, an einem Ort anzukommen, wo mich die Menschen nehmen, wie ich bin, wo ich ich selbst sein kann und Freiheit habe.“ Anna, Berlin

“Deine vier Wände sind wichtig, aber um dich wirklich zu Hause zu fühlen, musst du auch außerhalb dieser vier Wände Möglichkeiten haben.“ Erik, Berlin

ORT

Wo fängt „zu Hause“ an und wo hört es auf?

Unser physisches Zuhause wird immer kleiner, intelligenter, geschäftiger und lauter. All das wirkt sich darauf aus, wie gut ein einzelner Raum bieten kann, was wir von ihm benötigen – in funktionaler und emotionaler Hinsicht. Wenn wir zu Hause nicht bekommen, was wir brauchen, zieht es uns nach draußen.

Unsere Forschungen zeigen, dass das Leben ständig in Bewegung ist und das Zuhause mithalten muss. Das Leben zu Hause wird zu einem Netzwerk aus Plätzen und Räumen und die Grenzen zwischen dem, was wir zu Hause tun und was wir jenseits unserer vier Wände tun, werden zunehmend fließender. Unsere täglichen Routinen verändern sich: Wir bringen klassische Aktivitäten von zu Hause in andere Räume und an andere Orte und bringen andererseits auch mehr von draußen mit nach Hause.

Für viele von uns bietet unsere Nachbarschaft und Umgebung Dinge, die wir zu Hause nicht bekommen können. Das erklärt auch, warum 64 % der Befragten angeben, sie würden lieber auf kleinem Raum an einem tollen Ort leben als auf großem Raum an einem weniger idealen Ort.

In unserem Life at Home Report 2018 kannst du eine neue Ära des Lebens zu Hause entdecken.

PRIVATSPHÄRE
„Ohne Privatsphäre gäbe es keinen Raum für neue Gedanken und Ideen. Meine ganze Kreativität und Leidenschaft würde brutal vernichtet.“ Rinkal, Mumbai

Wie wichtig ist die Privatsphäre zu Hause?

Die Privatsphäre zu Hause ist sowohl ein Recht als auch eine Notwendigkeit. Dennoch fühlt sie sich für zu viele Menschen unerreichbar an. Jeder Vierte meldet Bedenken an, zu Hause nicht genügend Privatsphäre zu bekommen, und mehr als die Hälfte der Befragten fühlte sich in der Folge frustriert.

Die Privatsphäre ist für unsere physische und mentale Gesundheit unerlässlich. Mehr als 75 % der Befragten hält die Privatsphäre für eine wesentliche Grundlage unseres Wohlbefindens, weil wir Raum zum Atmen benötigen, um neue Energie zu tanken, und selbst kennenzulernen und uns als Menschen weiterzuentwickeln. Dennoch fällt es vielen Menschen schwer, Privatsphäre zu Hause einzufordern. Sie verlassen sich auf andere Signale und setzen sich zum Beispiel Kopfhörer auf, um die Menschen, mit denen sie zusammen sind, nicht zu verärgern.

Unsere Forschungen haben gezeigt, dass wir mit Blick auf die Privatsphäre umdenken müssen, um besser zu verstehen, in welcher Weise sie zu unserem Wohlbefinden beiträgt, und um Menschen darin zu bestärken, ihre Privatsphäre einzufordern. Unser Zuhause trägt entscheidend dazu bei, dass wir Privatsphäre erreichen können, ob das nun allein oder mit anderen Menschen ist. Denn während es bei der Privatsphäre manchmal auch darum geht, allein zu sein, bedeutet sie immer, dass wir wirklich wir sind, und der beste Ort, um sich komplett frei zu fühlen, ist häufig das eigene Zuhause.

Weitere interessante Erkenntnisse über die Privatsphäre findest du in unserem Life at Home Report 2019.

85 % aller Befragten haben das Gefühl, zu Hause ein Recht auf Privatsphäre zu haben.

Wie wir das Leben zu Hause erforschen

Jedes Jahr befragen wir Tausende Menschen in aller Welt, um mehr darüber zu erfahren, was ein besseres Leben zu Hause ausmacht.

Dank einer Kombination aus verschiedenen Methoden, die wir gemeinsam mit unseren Forschungspartnern anwenden, ist der Life at Home Report eines der umfassendsten Forschungsprojekte, das sich dem Leben zu Hause in der heutigen Welt widmet.

Nicht immer fällt es Menschen leicht, offen über ihre Bedürfnisse und Träume zu sprechen. Deshalb ist es uns wichtig, sowohl online als auch offline sichere Räume zu schaffen und verschiedenste Tools und Aktivitäten einzusetzen, um offene Gespräche und Reflexionen anzuregen. Unsere Forschungsarbeit umfasst normalerweise Folgendes:

• Sichere Online-Communities für offene Gespräche schaffen
• Menschen zu Hause besuchen und tagsüber mit ihnen Zeit verbringen
• In IKEA Einrichtungshäusern weltweit Kunden treffen
• Eine national repräsentative Onlinebefragung in 30+ Ländern durchführen

Weitere Informationen über unsere einzelnen Forschungsmethoden findest du in unseren Berichten.